New York ist meine absolute lieblings Stadt! Es ist dort einfach unbeschreiblich. Ich kann auch nicht genau sagen, was mich an dieser Stadt so fasziniert, aber ich liebe sie einfach! Wenn ich könnte, würde ich am liebsten gleich in den nächsten Flieger steigen und hin fliegen.

Die Geschichte von New York City
 
Indianer siedelten bereits am Hudson River als 1524 die New York Bay vom Florentiner Giovanni da Verrazzano "entdeckt" wurde. Er erforschte die nordamerikanische Küste im Namen des französischen Königs.
 
1609 setzte Henry Hudson auf der Suche nach einer Wasserstrasse in den Orient als erster Weisser seinen Fuss auf "Manahtin" wie der Ort von den Algonquin-Indianern genannt wurde. Hudson reiste für die holländische Ostindien-Gesellschaft den nach ihm benannten Strom hinauf bis nach Albany.
 
1625 siedelten sich permanent holländische und wallonische Siedler in Manhattan an und gründeten New Amsterdam. Die Siedlung diente als Handelsplatz an der Peripherie des holländischen Handelsimperiums und erhielt daher wenig Aufmerksamkeit von der Kolonialmacht.
 
1626 kaufte der Gouverneur, General Peter Minuit, Manhattan Island von den Indianern für bescheidene 60 Gulden (gemäss dem Blue Guide New York umgerechnet zirka $24).
 
1664 wurde New Amsterdam dem britischen Empire einverleibt und nach dem Duke of York, dem Bruder des englischen Königs, umbenannt. 1673 schafften es die Holländer, New York nochmals unter ihre Herrschaft zu bringen und in Nieuwe Oranje umzubenennen. Doch bereits im folgenden Jahr sprach der Vertrag von Westminster den Briten New York erneut zu. Als 1689 der englische König James II abdankte und nach Frankreich floh, kam es in New York zu einem von Jacob Leisler geleiteten Aufstand.
 
New York entwickelte sich unter britischer Herrschaft zu einem vitalen Seehafen für landwirtschaftliche Produkte von den karibischen Zuckerinseln und diente als strategische Militärbasis für britische Aktionen gegen die Franzosen. 1763 endeten der French and Indian War mit dem Vertrag von Paris, der die englische Kontrolle über Nordamerika besiegelte.
 
Die von New York mitunterschriebene Unabhängigkeitserklärung von 1776 markierte den Beginn der amerikanischen Revolution. George Washington verlegte im April sein Hauptquartier von Boston nach New York, doch nach der Schlacht von Long Island mussten die amerikanischen Truppen die Stadt den Briten überlassen. Doch mit dem Pariser Vertrag von 1783 anerkannten die Briten die Unabhängigkeit der 13 Kolonien und ihre Armee zog aus New York ab. Die Stadt wurde 1784 zur ersten amerikanischen Hauptstadt. 1789 wurde die amerikanische Verfassung ratifiziert und George Washington legte seinen Amtseid in der Federal Hall in Wall Street ab.
 
1790 wurde Philadelphia zur Hauptstadt bestimmt und 1800 schliesslich Washington, D.C. Doch New York wurde der Verbindungspunkt zwischen dem sich industrialisierenden Europa und dem agrarischen Hinterland Nordamerikas. 1792 wurde mit dem Buttonwood Agreement der Grundstein zur New York Stock Exchange gelegt. 1820 wurde New York zur grössten Stadt der Vereinigten Staaten, mit einer Bevölkerung von 123,706.
 
Der Erie-Kanal, der New York mit den Grossen Seen verbindet, wurde 1825 eröffnet und trug entscheidend zur Stadtentwicklung bei. 1811 entstand der später umgesetzte Plan, Manhattan schachbrettartig anzulegen und dazu Hügel, Sümpfe, Teiche und Flüsse auf dem Gebiet zu eliminieren.
 
1725 bereits war die erste Zeitung der Stadt, die New-York Gazette gegründet worden. 1851 erschien erstmals die New York Daily Times, die heute als New York Times Weltruf geniesst.
 
Nach dem amerikanischen Bürgerkrieg von 1861 bis 1865 wurde New York zur Hauptantriebsfeder für die Industrialisierung der Vereinigten Staaten sowie seiner imperialen Ausdehnung nach Westen. Amerikas grosse Bankhäuser entstanden oder zogen hierher. New York wurde zum Haupteingangstor der Einwanderer aus der Alten Welt. Der Big Apple wurde zum führenden Exporthafen, zum Wirtschaftszentrum und zur sozialen wie kulturellen Hauptstadt der USA.
 
1891 öffneten die Carnegie Hall und der New Yorker Botanische Garten. Im Jahr darauf wurde die Einwanderungsbehörde auf Ellis Island eingerichtet. 1898 entstand Greater New York durch die Zusammenlegung der Regierungen der fünf Boroughs mit New York. Die Stadt mir ihren 3.4 Millionen Menschen war nun die zweitgrösste weltweit, nur von London mit seinen 4 Millionen Einwohnern übertroffen.
 
Nach dem Ersten Weltkrieg rivalisierte New York mit London. 1929 erlitten die Ambitionen der Stadt mit dem Börsenkrach einen Rückschlag; es war weder der erste noch der letzte Crash. Die Grosse Depression der 1930er Jahre begann. Sie endete erst mit dem Zweiten Weltkrieg, in den die USA nach dem japanischen Überfall auf Pearl Harbor eintraten. New Yorks Stellung als wichtigster Atlantikhafen war im Krieg bedeutend.
 
Der Zweite Weltkrieg endete 1945 und seither ist New York die ungekrönte (wirtschaftliche und kulturelle) Hauptstadt der Welt. 1945 krachte ein Armeebomber gegen das Empire State Building und 1946 flog ein anderes Flugzeug im 58. Stock gegen die Bank of Manhattan Co. Beide Gebäude überständen den Aufprall problemlos, so wie New York seine Weltvormachtsstellung verteidigte. 1945 wurde die Charta der Vereinten Nationen verabschiedet und 1946 New York als permanenter Sitz der UNO auserkoren. New York boomte. Die Stadtbevölkerung war auf über 7 Millionen Menschen gestiegen.
 
Am 1. Januar 1990 übernahm David Dinkins als erster Afroamerikaner das Bürgermeisteramt der Stadt. Sinkende Steuereinnahmen zwangen zu empfindlichen Kürzungen der Staatsausgaben. Die Rezession im Zusammenhang mit dem Golfkrieg traf die Stadt empfindlich. Die Touristen blieben weg. Grosse Unternehmen zogen weg. 1993 verübten muslimische Terroristen einen Bombenanschlag gegen das World Trade Center.
 
In diesen unsicheren Zeiten wählten die New Yorker den Republikaner Rudolph Giuliani zu ihrem 107. Bürgermeister. Er hatte sich zuvor als knallharter Staatsanwalt im südlichen Distrikt von New York einen Namen gemacht. Von seinen rekordhohen 4,125 Verurteilungen wurden nur 25 aufgehoben. Giuliani hatte sich erfolgreich gegen Drogendealer, die organisierte Kriminalität, Regierungskorruption und Wirtschaftskriminalität eingesetzt. Als Bürgermeister gelang es ihm in seinen zwei Amtszeiten die Kriminalität um über 50% zu senken. Er reduzierte die Steuern und kürzte die Sozialhilfe um die Hälfte. Seine Arbeitsbeschaffungsprogramme führten dazu, dass heute in New York über 600,000 Personen weniger von Sozialhilfe abhängig sind. 1997 wurde Giuliani als erster republikanischer Bürgermeister in über 50 Jahren wiedergewählt. Seine zum Teil hemdsärmeligen Methoden werden allerdings nicht von allen Bürgern geschätzt.
 
Am 11. September 2001 entführten 19 Terroristen vier Passagierflugzeuge. Zwei davon zerstörten in einem Terrorakt von bisher unbekannter Bestialität die Zwillingstürme des World Trade Centers, wobei rund 3000 unschuldige Zivilisten zu Tode kamen. (mehr dazu unter 11.September 2001)
 
Am 1. Januar 2002 wurde der Milliardär Michael Bloomberg als New Yorks 108. Bürgermeister vereidigt. Der erfolgreiche Medientycoon hatte $69 Millionen in seine Wahlkampagne investiert.
 
"Die Stadt die nie schläft" ist nicht nur das wichtigste Finanzzentrum der Welt, sondern auch die Hauptstadt der Unterhaltung mit den Theatern am und off-Broadway, Jazz Clubs, Konzertsälen sowie Night Clubs und Diskotheken. Zudem ist New York die Kunsthauptstadt, mit führenden Museen und dem wichtigsten Kunstmarkt der Welt. Der Big Apple ist ein aufregender Schmelztiegel, in dem afrikanische, angelsächsische, chinesische, deutsche, irische, italienische, jüdische, lateinamerikanische und andere Kulturen zusammentreffen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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